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Grundlagen und Funktion einer Wärmepumpe

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Grundlagen einer Wärmepumpe

Die Temperatur der Erde in einer Tiefe von 10 – 20 Metern beträgt in Mitteleuropa im Mittel etwa 13° C. In den darüberliegenden Schichten wird die Erdtemperatur von der Witterung beeinflusst. Auf jeden m⊃2; Erdoberfläche wirken jährlich ca. 1100 kWh Sonnenenergie ein. In tieferen Erdschichten überwiegen geothermische Einflüsse, sodass sich die Erdmasse alle 33 m Tiefe um etwa 1° C erwärmt. Die Grundidee besteht
darin, Heizwärme aus dem Untergrund zu gewinnen (Geothermie) und über geeignete Systeme im Gebäude für die Nutzung bereitzustellen. In umgekehrter Weise lässt sich dieses Prinzip auch zur Kühlung verwenden, indem überschüssige Wärme an den Untergrund abgegeben wird. Auf diese Weise ist bei entsprechend geeignetem Untergrund eine saisonale Speicherung von Kühl- und Heizenergie möglich.

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Funktion

Bohrarbeiten für Erdwärmeheizung

In Bohrungen, welche durch unsere Spezialfirma abgeteuft werden, werden Kunststoffrohre ( Erdwärmesonden ) verlegt, die zu Kreisläufen zusammengeschlossen und mit dem Kühl- und Heizsystem des Gebäudes verbunden sind. Darin zirkuliert eine Flüssigkeit (Wasser mit oder ohne Frostschutzmittel), die als Energieträger sowohl Wärme als auch Kälte absorbieren und transportieren kann. Beim Heizfall sorgt die Wärmepumpe für die Erzeugung des nutzbaren Temperaturniveaus. Umschaltbare Wärmepumpen oder Kältemaschinen erzeugen das Temperaturniveau
für die Kühlung. Prozesswärme oder Wärme des Kühlbetriebes kann gespeichert und zum Heizen genutzt werden. Kälte, die durch den Heizbetrieb mit der Wärmepumpe entsteht, kann ebenfalls im Erdreich gespeichert und für die Kühlung genutzt werden. Ein emissionsfreies und wirtschaftliches Heiz – und Kühlsystem auf Basis bewährter Technik. Mit einem kW-Stromverbrauch der Wärmepumpe werden zusätzliche drei bis vier kW an Wärme für die Heizung gewonnen. Stammt die Elektroenergie von einem Wasserkraftwerk, ist die Umweltbelastung fast null.

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