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Gesünder Wohnen

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Gesünder Wohnen

kann für jeden in Erfüllung gehen.

Gesünder Wohnen
15.07.2005 80 bis 90 Prozent des Tages verbringen die Deutschen in geschlossenen Räumen, die meiste Zeit in der eigenen Wohnung. Ein gesundes Klima im eigenen Heim ist daher wichtig. Doch Fachleute beobachten, dass sich in Innenräumen Schadstoffe und besonders Schimmelpilze immer weiter ausbreiten. Sie können bei den Bewohnern allergische Reaktionen auslösen. Auch Lärm, Staub, Elektrosmog und andere Umweltgifte von außen gefährden die Gesundheit.

Häufige Ursachen für Schimmelbefall in Wohnungen sind Bau- und Feuchtigkeitsschäden, fehlerhafte Sanierungen und falsche Wärmedämmungen am Haus. Mieter sollten unbedingt den Vermieter benachrichtigen, wenn sie Schimmelflecken und feuchte Stellen in der Wohnung entdecken. Sind sie auf bauliche Mängel zurückzuführen, muss der Vermieter die Schäden beseitigen.

Die Bewohner können aber selbst einiges für ein optimales Wohnumfeld tun. Darauf verweist die Broschüre "Gesünder Wohnen - aber wie? Praktische Tipps für den Alltag", die das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Strahlenschutz und das Bundesinstitut für Risikobewertung gemeinsam veröffentlicht haben. Sie kann unter der E-Mail Adresse info@umweltbundesamt.de kostenlos angefordert werden.

Zentralen für eine gute Wohnhygiene ist das richtige Lüften. Die Fenster müssen mehrmals täglich geöffnet werden, damit Feuchtigkeit aus den Räumen entweichen kann. Danach sollten die Fenster geschlossen bleiben. Raucher sollten auf den Balkon ausweichen. Sogenannte "Luftverbesserer" seien bei Tabakqualm keine Hilfe, so die Experten.

Doch nicht nur dicke Luft kann krank machen. Gefahren für die Gesundheit lauern überall, in Möbeln, Teppichen, Stoffen, Haushaltschemikalien und Elektrogeräten. Aus ihnen dünsten nicht selten Reste von Lösungsmitteln, Farbstoffen, Insektenschutzmitteln oder Weichmachern. Wer seine Wohnungseinrichtung möglichst clean haben möchte, sollte auf das Umweltzeichen "Blauer Engel" achten. Mit ihm sind Produkte und Dienstleistungen gezeichnet, die umwelt- und gesundheitsfreundlich sind.

Lacke mit dem "Blauen Engel" kommen beispielsweise ohne Farbpigmente aus, die Schwermetall enthalten, und enthalten einen geringen Lösungsmittelanteil. Möbel mit diesem Zeichen bestehen überwiegend aus Holz, sind schadstoff- und emissionsarm. Kleber für Bodenbeläge, die den Ansprüchen des Umweltzeichens genügen, geben kaum flüchtige und schwerflüchtige organische Verbindungen ab und enthalten wenig Konservierungsstoffe.

Papier mit dem "Blauen Engel" ist aus Altpapier hergestellt und enthält wenig Formaldehyd. Neben dem "Blauen Engel" können sich die Verbraucher künftig zusätzlich am Umweltzeichen "Euroblume" orientieren, das europaweit eingeführt werden soll.

(ddp)

Partnerseiten: www.erdwaerme-zeitung.de / www.immo-seite.de / www.my-urlaub.de / www.easyfinanzen.com

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